Vegetationsbrand in Maspe!
Mehrere Ortsfeuerwehren trainieren den Ernstfall bei großangelegter Übung
Langenhagen, 16. Juli 2025 – Dichte Rauchschwaden über dem Wald nördlich der Ortschaft Maspe sorgen am Mittwochabend für Aufregung – zumindest in einem geplanten fiktiven Übungszenario der Ortsfeuerwehren Kaltenweide. Unterstützt durch Kräfte der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel und Langenhagen, wurde ein Waldbrandszenario mit anspruchsvoller Taktik, echter Lageführung und koordiniertem Wassereinsatz trainiert. Ziel war es, den Ernstfall unter realitätsnahen Bedingungen zu proben, einsatztaktische Abläufe zu überprüfen und die Kommunikation sowie die Zusammenarbeit mehrerer Einheiten im Gelände zu verbessern.
Gemäß Übungslage meldeten Anwohner gegen 19:45 Uhr eine massive Rauchentwicklung nördlich der Ortschaft Maspe. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte daraufhin gemäß Alarm- und Ausrückeordnung Kaltenweide (AAO) mit dem Stichwort „BA2“ die Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Krähenwinkel. Vor Ort stellte sich die angenommene Lage als ausgedehnter Vegetationsbrand auf rund fünf Hektar Waldboden in direkter Nähe zur BAB 352 dar.
Die Einsatzkräfte sammelten sich am ausgewiesenen Bereitstellungsraum „Maspe – kleines Wegedreieck“. Dort übernahm der Einsatzleitwagen (ELW 2) aus Kaltenweide die Koordination über den Digitalfunkkanal. Die Einheiten arbeiteten strukturiert in mehreren Abschnitten unter realitätsnahen Bedingungen.
Ein zentraler Übungsschwerpunkt war die Wasserversorgung, dabei kam ein landwirtschaftlicher Tiefbrunnen als stationäre Entnahmestelle zum Einsatz. Das Löschwasser wurde dort durch eine Tragkraftspritze entnommen und in Tanklöschfahrzeuge (TLF) übergeben. Anschließend erfolgte der Transport im Pendelverkehr von der Wasserentnahmestelle zu den simulierten Einsatzstellen im Wald. Dort wurden die Fahrzeuge gezielt eingesetzt, um eine unterbrechungsfreie Versorgung der Angriffstrupps sicherzustellen.
Durch diese Kombination konnte eine praxisnahe Lage simuliert werden: eine stationäre Wasserquelle mit begrenzter Abgabemenge und der logistische Aufwand, Wasser über unwegsames Gelände dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird – ein realistisches Bild, wie es im Einsatz bei Wald- oder Flächenbränden regelmäßig vorkommen kann.
Neben der Wasserversorgung lag ein weiterer Fokus auf der Funkkommunikation und Führungsstruktur. Die Einsatzleitung koordinierte die Abschnitte, dokumentierte Lagemeldungen und steuerte den Einsatz über strukturierte Rückmeldungen und klare Aufträge.
An der Übung nahmen insgesamt 44 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen teil:
Die Ausarbeitung der Übung sowie die Koordination vor Ort erfolgte durch Tobias Seifert, Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Kaltenweide, der als Übungsleiter die Lage entwickelte und überwachte.
Er zieht ein positives Fazit:
„Solche Übungen geben uns die Möglichkeit, unsere Abläufe unter realistischen Bedingungen zu testen und Verbesserung in der Konzeption aufzuzeigen. Gerade die Kombination aus stationärer Wasserentnahme und der Wassertransport im Pendelverkehr ist für das Szenario Waldbrand ein Standard. Dies muss auch mit mehreren Kräften und Fahrzeugen reibungslos ablaufen. Kommunikation, Führung und Sicherheit stehen dabei an erster Stelle.“
Das geplante Übungsende gegen 21:30 Uhr konnte wie vorgesehen eingehalten werden. Die Auswertung erfolgt in den kommenden Tagen innerhalb der jeweiligen Ortsfeuerwehren. Die Stadtfeuerwehr Langenhagen bedankt sich bei allen beteiligten Kräften für das hohe Maß an Engagement, Disziplin und Professionalität bei der Durchführung dieser wichtigen Ausbildungsmaßnahme.
Bericht: Stadtpressesprecher Dennis Carlini
Bilder: Carl-Marcus Müller
Gemäß Übungslage meldeten Anwohner gegen 19:45 Uhr eine massive Rauchentwicklung nördlich der Ortschaft Maspe. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte daraufhin gemäß Alarm- und Ausrückeordnung Kaltenweide (AAO) mit dem Stichwort „BA2“ die Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Krähenwinkel. Vor Ort stellte sich die angenommene Lage als ausgedehnter Vegetationsbrand auf rund fünf Hektar Waldboden in direkter Nähe zur BAB 352 dar.
Die Einsatzkräfte sammelten sich am ausgewiesenen Bereitstellungsraum „Maspe – kleines Wegedreieck“. Dort übernahm der Einsatzleitwagen (ELW 2) aus Kaltenweide die Koordination über den Digitalfunkkanal. Die Einheiten arbeiteten strukturiert in mehreren Abschnitten unter realitätsnahen Bedingungen.
Ein zentraler Übungsschwerpunkt war die Wasserversorgung, dabei kam ein landwirtschaftlicher Tiefbrunnen als stationäre Entnahmestelle zum Einsatz. Das Löschwasser wurde dort durch eine Tragkraftspritze entnommen und in Tanklöschfahrzeuge (TLF) übergeben. Anschließend erfolgte der Transport im Pendelverkehr von der Wasserentnahmestelle zu den simulierten Einsatzstellen im Wald. Dort wurden die Fahrzeuge gezielt eingesetzt, um eine unterbrechungsfreie Versorgung der Angriffstrupps sicherzustellen.
Durch diese Kombination konnte eine praxisnahe Lage simuliert werden: eine stationäre Wasserquelle mit begrenzter Abgabemenge und der logistische Aufwand, Wasser über unwegsames Gelände dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird – ein realistisches Bild, wie es im Einsatz bei Wald- oder Flächenbränden regelmäßig vorkommen kann.
Neben der Wasserversorgung lag ein weiterer Fokus auf der Funkkommunikation und Führungsstruktur. Die Einsatzleitung koordinierte die Abschnitte, dokumentierte Lagemeldungen und steuerte den Einsatz über strukturierte Rückmeldungen und klare Aufträge.
An der Übung nahmen insgesamt 44 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen teil:
Die Ausarbeitung der Übung sowie die Koordination vor Ort erfolgte durch Tobias Seifert, Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Kaltenweide, der als Übungsleiter die Lage entwickelte und überwachte.
Er zieht ein positives Fazit:
„Solche Übungen geben uns die Möglichkeit, unsere Abläufe unter realistischen Bedingungen zu testen und Verbesserung in der Konzeption aufzuzeigen. Gerade die Kombination aus stationärer Wasserentnahme und der Wassertransport im Pendelverkehr ist für das Szenario Waldbrand ein Standard. Dies muss auch mit mehreren Kräften und Fahrzeugen reibungslos ablaufen. Kommunikation, Führung und Sicherheit stehen dabei an erster Stelle.“
Das geplante Übungsende gegen 21:30 Uhr konnte wie vorgesehen eingehalten werden. Die Auswertung erfolgt in den kommenden Tagen innerhalb der jeweiligen Ortsfeuerwehren. Die Stadtfeuerwehr Langenhagen bedankt sich bei allen beteiligten Kräften für das hohe Maß an Engagement, Disziplin und Professionalität bei der Durchführung dieser wichtigen Ausbildungsmaßnahme.
Bericht: Stadtpressesprecher Dennis Carlini
Bilder: Carl-Marcus Müller
Bericht erfasst von Dennis Carlini
Erstellt am: 18.07.2025 um 09.44 Uhr